Teilnehmer
ProAKzEnt

BBS Münden

SBBS Eichsfeld

 

Wissenschaftlich Begleitung durch der Universität Kassel

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Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von den Ländern Niedersachsen und Thüringen gefördert.

 

Modellversuch "ProAKzEnt" im Rahmen des BLK-Programms "innovelle-bs" (Innovative Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen)

 

Wofür steht der Name "ProAKzEnt"?

Professionalisierung und Kompetenzentwicklung in der Berufseinstiegsphase durch Aufbau von Kooperationsstrukturen zusammenwirkend mit der Entwicklung flexibler fächerübergreifender Lernumwelten

Wer sind die Partner?

Es handelt sich um einen Verbundmodellversuch der Länder

Wann läuft der Modellversuch?

Die Laufzeit: des Modellversuchs ist vom 1.August 2002 bis 31. Juli 2005

Was ist Gegenstand des Modellversuchs "ProAKzEnt"?

  • Gelingender Berufseinstieg

  • Die Berufseingangsphase trägt zum Aufbau nachhaltiger Kooperationsstrukturen für Berufseinsteiger bei

  • Modernisierung des Unterrichts

  • Referendare und Berufseinsteiger entwickeln gemeinsam in Teams Lernumwelten auf der Grundlage neuer lernfeldorientierter Lehrpläne und Richtlinien

  • Transfer der organisatorischen und curricularen Erfahrungen in anderen Schulen

Ausführliche Beschreibung der Problemlage und des Lösungsansatzes

Der Modellversuch zielt zum einen auf eine berufsbiografisch nachhaltige Verbesserung des Berufseinstiegs von Junglehrenden. Da diese Verbesserungen sich wesentlich auf die Kompetenz beziehen, unter den Rahmenbedingungen üblicher Lehrverpflichtungen und eines merklichen Reformdrucks auf die Schulen Unterricht fachinhaltlich und methodisch angemessen und zum Teil neuartig vorzubereiten, durchzuführen und zu evaluieren und dabei zugleich leistungsfähige Routinen auszubilden, geht es zum anderen darum, die mit der Verbesserung des Berufseinstiegs der Junglehrenden verbundene schulische Curriculumentwicklung zu einer nachhaltigen Modernisierung des Unterrichtes beruflicher Schulen zu nutzen.

Dazu werden einerseits personalpolitische und organisatorische Mittel genutzt, die die Voraussetzungen schaffen, dass sich für ausgewählte Klassen Teams kooperierender Junglehrender bilden, die pädagogisch und fachlich wirksam kooperieren, entsprechende Selbstkonzepte ausbilden und/oder stabilisieren und dabei Ensembles konkreter Lernaufgaben samt Materialien, Informationsquellen, -mittel, Kontakte usw., also Lernumwelten für ihre Unterrichte mitentwickeln und erproben, die auf aktuelle Lehrplanerfordernisse Bezug nehmen und dabei sowohl entlastend für die Planung künftiger eigener Unterrichte oder die der nachfolgenden Junglehrenden an diesen Schulen wirken als auch flexibel und entwicklungsoffen bleiben für verschiedenste situative Einflüsse und Präferenzen.

Dabei sollen sich diese neuen kollegial-kooperativen Strukturen langfristig in einer entsprechend veränderten Schulkultur niederschlagen. Im Ergebnis entstehen hier überdauernde schulische Kooperationsformen und für spezielle Kontexte erprobte, materialreiche Lernumwelten.

Andererseits wird in einem zweiten Schritt der Transfer der organisatorischen und curricularen Erfahrungen und der Aufgaben/Materialien sowie der berufsbiografischen Impulse für Berufseingangsphasen in Schulen angestrebt, die an der Entwicklungsarbeit nicht direkt beteiligt sind. Schließlich ist eine weitere, phasenübergreifende Verknüpfung mit der zweiten Phase der Lehrerbildung geplant. Da angehende Lehrende auf die beschriebenen Kooperationsformen und Lernumwelten möglichst früh vorbereitet und die Ausbildungsziele zwischen den Betreuern im Studienseminar und an den Schulen abgestimmt werden sollen, sollen Referendarinnen und Referendare und ihrer Betreuerinnen und Betreuer in das Vorhaben eingebunden werden.

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Stand: 18.05.2004

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